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Bild  (+) Orval
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Note

3,50

(Schulnotenskala, 1-6)
Datum

(zuletzt verkostet)

Biersorte
Belgisches Ale

Alkoholgehalt
6,2 %

Herkunft
Villers-devant-Orval, Provinz Luxemburg, Wallonien

Brauerei (i.d.R. die Gebinde-Aufschrift)
Bryggt och buteljerat av
Brasserie d'Orval S.A., B 6823 Villers d'Orval, Belgien

Netzadresse der Brauerei (oder Infoseite)
http://www.orval.be/

Einzelwertungen unserer Verkoster
TK: 4,5
TR: 2,5

Kommentar
Bernsteinfarben, trüb, zu stark aufschäumend. Auffällig salzig, vollmundig-malzaromatisch, wenig malzsüßlich - dafür umso säuerlicher (Zitrus), wie bei den belgischen Ales üblich viel Gewürz in Geruch und Geschmack: Nelke oder Koriander, interessante Fruchtaromen. Durch den hopfigen und sehr bitteren Abgang wird das Bier zum schwierigen Patienten. Eigentlich zu komplex. Unserer Meinung nach gibt es in Belgien einige Biere, die den obligatorischen Aromenzirkus der Abtei-/Trappistenbiere besser und harmonischer auf die Reihe bekommen. Unter dem Strich nicht das unübertroffene Riesenbier, als das Orval gelegentlich betitelt wird. Angaben zu unserem Exemplar: Abfülldatum 20/06/2008, MHD 20/06/2013. Wir hatten damit ein etwa einjähriges Orval zur Hand, ein Zeitpunkt zu dem sich bereits die sortentypischen Eigenschaften zeigen sollten. Bei Gelegenheit wiederholen wir den Test mit einem reiferen Exemplar, vielleicht müssen wir selbst auch noch ein wenig für Orval reifen. Unser Testexemplar war für den skandinavischen Markt bestimmt: "EXPORT III Trappistöl". Da Orval ein Kloster des Trappistenordens ist, darf sich dieses Bier als eines der wenigen in Belgien tatsächlich "Trappistenbier" nennen. Übrigens ist die Prozentangabe zum Alkoholgehalt auf dem Etikett lediglich ein Mittelwert. Beim Abfüllen soll das Bier nur etwa 5,2 Vol.-% haben, durch Zugabe von flüssigem Zucker und frischer Hefe gärt das Bier weiter (laut Brauereiwebsite) und der Alkoholgehalt kann bis auf 7,2 Vol.-% steigen.